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Rückblick: NPRG-Neujahrsapéro vom 3. Februar 2016

03.02.2016 - 18:00

«Alles neu bei Telebasel!» - Zum Auftakt des neuen NPRG-Jahres durften wir als erste Gruppe die neuen Räumlichkeiten des Basler Lokalfernsehsenders besichtigen. Neues Logo, neu eingerichtetes Studio und eine inhaltliche Neuausrichtung - damit markiert der Basler Lokalkanal den Wandel von einem Fernsehsender in eine multimediale Plattform. Telebasel bietet neu neben dem TV-Angebot auch umfangreiche Onlineinhalte und eine App an. Neu ist auch das Sendegebiet, Telebasel kann neu auch in einigen deutschen Gemeinden in Südbaden empfangen werden, ein weiterer Ausbau – auch ins nahe Elsass – ist angedacht. Es ist einiges neu bei Telebasel.

Die Inhalte selbst sind unterteilt in 16 sogenannte «Channels» wie beispielsweise Glam, Sport oder News, wobei der Verzicht auf bisherige Eigennamen wie «7vor7» oder «In dubio pro Regio» eine der augenfälligsten Änderungen darstellt. «Ein gewisses Risiko ist dabei», merkte Gastgeber und Telebasel-CEO Dominik Prétôt auf eine kritische Nachfrage an. Die alten Namen hätten allerdings teilweise zu starre Vorgaben gemacht. «7vor7» wies beispielsweise darauf hin, wann dieses Format gesendet wird – heutzutage kann jedoch ein verpasstes Programm auch später angesehen werden. Die «Telebar» wiederum hatte keinen Bezug mehr zum Diskussionsort, denn das Gespräch fand bereits seit einiger Zeit nicht mehr an einer Bar statt.

Alles in allem geht es beim gesamten Relaunch immer auch darum, die Balance zwischen Altbewährtem und Neuem zu finden, bemerkte Regula Ruetz, Präsidentin der NPRG, in ihrer Eröffnungsrede:

Dass dies nicht einfach sei, hätten auch die teils heftigen Reaktionen auf das neue Konzept gezeigt. Von wohlwollendem Zuspruch bis hin zum Gegenangriff mit Androhung von juristischen Konsequenzen sei ja bekanntlich so ziemlich alles vorhanden gewesen. Sie schloss ihre Ausführungen mit einem Zitat von Heraklit, der vor rund 2‘500 Jahren gelebt hatte: «Nichts ist so beständig wie der Wandel».

Im Anschluss an die Ausführungen des CEO von Telebasel, Dominik Prétôt, besuchten die NPRG-Mitglieder den Regieraum und die Studios. Wie auf dem Foto zu sehen ist, wurde in einem Studio ein aus der Filmtechnik bekannter sogenannter «green screen» eingerichtet: Auf den grünen Hintergrund projiziert eine Kamera die gewünschten Elemente.

Nach der Besichtigung genossen die NPRGler den offerierten fasnächtlich anmutenden Apéro – mit unter anderem gefüllten Mini-«Faschtewaije» und weiteren Leckereien.

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